Persönliche Referenz

Peptid-Protokolle

19 Substanzen342 Studien erfasstStudienlage · Community · Protokoll
Grundlagen

U-100 Insulinspritze: 100 IE = 1 ml. BAC an der Glaswand einlaufen lassen, nicht schütteln, nur rollen. Rekonstituiert 2–8 °C, Haltbarkeit ca. 28 Tage — das begrenzt bei mehreren Vials die reale Reichweite stärker als der Verbrauch. Alles s.c., sofern nicht anders notiert. Keine medizinische Beratung; Retatrutid gehört in ärztliche Begleitung.

Diese Seite ist eine private Wissenssammlung, keine medizinische Beratung und keine Handlungsempfehlung. Die meisten hier beschriebenen Substanzen sind nicht als Arzneimittel für den Menschen zugelassen. Studienlage und Community-Berichte sind zwei völlig verschiedene Evidenzklassen und werden bewusst getrennt dargestellt.

Evidenz

Studienlage im Vergleich

Wie gut eine Substanz belegt ist, hat mit ihrer Beliebtheit wenig zu tun. Die Übersicht zeigt für jede Substanz, wie viele Studien gefunden wurden und auf welcher Evidenzstufe sie liegen.

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BPC-157

10 mg

Heilung von Sehnen, Bändern, Muskeln und Darmschleimhaut. Fördert Angiogenese und Kollagenaufbau.

Dossier & Studien
BAC
2 ml → 5 mg/ml · 500 mcg = 10 IE
Dosis
250–500 mcg (5–10 IE)
Frequenz
1–2× täglich · bei Verletzung nah an der Stelle
Zyklus
4–8 Wochen an, 4 Wochen Pause
Vial hält
10–20 Tage (je nach 1× oder 2× täglich)

Wirkeintritt

Tag 3–7Schmerz lässt spürbar nach Woche 2–3deutlich bessere Belastbarkeit, Darm ruhiger Woche 4–6volle Wirkung, Gewebe belastbar
Humanstudie 3 Review / Meta-Analyse 8 Tierstudie 4 In-vitro 1 Laufende Studie 2

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TB-500

5 mg

Systemische Geweberegeneration und Beweglichkeit. Wirkt breiter als BPC, dafür langsamer.

Dossier & Studien
BAC
2 ml → 2,5 mg/ml · 2,5 mg = 100 IE
Dosis
2–2,5 mg (80–100 IE)
Frequenz
2× wöchentlich · Erhaltung: alle 1–2 Wochen
Zyklus
4–6 Wochen laden, 4 Wochen Erhaltung, dann Pause
Vial hält
ca. 1 Woche (Ladephase) · 2–4 Wochen in Erhaltung

Wirkeintritt

Woche 1–2noch wenig spürbar, nicht ungeduldig werden Woche 3–4Beweglichkeit und Steifigkeit verbessern sich Woche 6+strukturelle Heilung, hält nach Absetzen an
Humanstudie (RCT) 4 Humanstudie 1 Review / Meta-Analyse 6 Tierstudie 5 In-vitro 1 Laufende Studie 1

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KPV

10 mg

Antientzündliches α-MSH-Fragment. Stark bei Darmentzündung, Ekzem, Akne, Reizdarm.

Dossier & Studien
BAC
2 ml → 5 mg/ml · 500 mcg = 10 IE
Dosis
200–500 mcg (4–10 IE)
Frequenz
1× täglich
Zyklus
4 Wochen an, 4 Wochen Pause
Vial hält
ca. 20 Tage bei 500 mcg

Wirkeintritt

Tag 3–5Darm beruhigt sich, weniger Blähungen Woche 2Hautbild klarer, Rötungen gehen zurück Woche 4Entzündungsmarker deutlich runter
Review / Meta-Analyse 6 Tierstudie 9 In-vitro 3

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GHK-Cu

50 mg

Kupferpeptid. Kollagensynthese, Hautstraffung, Wundheilung, Haarwachstum.

Dossier & Studien
BAC
5 ml → 10 mg/ml · 1 mg = 10 IE
Dosis
1–2 mg (10–20 IE)
Frequenz
1× täglich abends · oder topisch ins Serum
Zyklus
4–6 Wochen an, 4 Wochen Pause · nicht dauerhaft (Kupfer)
Vial hält
25–50 Tage rechnerisch — real ~28 Tage (Haltbarkeit)

Wirkeintritt

Woche 1–2Haut fühlt sich praller an, kleine Wunden heilen schneller Woche 4Textur und Poren sichtbar besser Woche 8+Falten und Elastizität, Haarwuchs frühestens hier
Humanstudie (RCT) 3 Humanstudie 4 Review / Meta-Analyse 5 Tierstudie 3 In-vitro 2 Laufende Studie 1

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CJC-1295 (ohne DAC) + Ipamorelin

5 + 5 mg

GH-Sekretagoga im Blend. Tieferer Schlaf, schnellere Regeneration, bessere Körperkomposition.

Dossier & Studien
BAC
2 ml → je 2,5 mg/ml · je 250 mcg = 10 IE
Dosis
je 100 mcg (4 IE) · fortgeschritten 200 mcg = 8 IE
Frequenz
1× täglich vor dem Schlafen · nüchtern, 2 h vorher keine Carbs
Zyklus
5 Tage an / 2 aus · 8–12 Wochen, dann 4 Wochen Pause
Vial hält
~28 Tage (rechnerisch 10 Wochen, Haltbarkeit limitiert)

Wirkeintritt

Nacht 1–3deutlich tieferer Schlaf, lebhafte Träume Woche 2–4Regeneration nach Training merklich schneller Woche 6–12Körperkomposition, Haut, Bindegewebe
Humanstudie (RCT) 3 Humanstudie 3 Review / Meta-Analyse 4 Tierstudie 8

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Retatrutid

10 mg

Triple-Agonist (GLP-1 / GIP / Glucagon). Appetitzügelung und Gewichtsreduktion. Sehr potent.

Dossier & Studien
BAC
2 ml → 5 mg/ml · 1 mg = 20 IE
Dosis
Start 0,5–1 mg (10–20 IE) · alle 4 Wochen +1–2 mg, Ziel 4–8 mg
Frequenz
1× wöchentlich · fixer Wochentag, Stelle rotieren
Zyklus
Kein On/Off — durchgehend, am Ende ausschleichen
Vial hält
~28 Tage (4 Dosen à 1–2 mg, bei höherer Dosis weniger)

Wirkeintritt

Tag 1–3Appetit fällt spürbar ab; Übelkeit möglich → dann nicht weiter steigern Woche 2–4erste Kilos, Sättigung nach kleinen Portionen Woche 8+stetiger Verlust. Protein hoch + Krafttraining, sonst geht Muskel mit
Humanstudie (RCT) 9 Humanstudie 2 Review / Meta-Analyse 3 Tierstudie 1 In-vitro 1 Laufende Studie 2

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SS-31 (Elamipretid)

10 mg

Mitochondrien-Peptid. Bindet Cardiolipin, steigert ATP-Produktion, Ausdauer und Energie.

Dossier & Studien
BAC
2 ml → 5 mg/ml · 5 mg = 100 IE
Dosis
2,5–5 mg (50–100 IE)
Frequenz
1× täglich morgens · sparsamer: 3× pro Woche
Zyklus
4 Wochen an, 4–8 Wochen Pause
Vial hält
2–4 Tage täglich · ~1,5 Wochen bei 3×/Woche à 2,5 mg

Wirkeintritt

Tag 5–10Grundenergie steigt, weniger Nachmittagstief Woche 2–4Ausdauer und Erholung nach Belastung Hinweisteuerstes Protokoll hier; deine 10 Vials sind täglich in ~3 Wochen weg
Humanstudie (RCT) 11 Humanstudie 3 Review / Meta-Analyse 2 In-vitro 1 Laufende Studie 1

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Semax

5 mg

Nootropikum. Fokus, Motivation, Lernfähigkeit, BDNF-Erhöhung. Eher aktivierend.

Dossier & Studien
BAC
2 ml → 2,5 mg/ml · 250 mcg = 10 IE
Dosis
250–600 mcg (10–24 IE)
Frequenz
1–2× täglich morgens/mittags · intranasal, nicht abends
Zyklus
2–4 Wochen an, 2–4 Wochen Pause · Toleranz bei Dauergebrauch
Vial hält
8–16 Tage

Wirkeintritt

30–60 minakut klarerer Fokus, Antrieb steigt Woche 1–2kumulativ: bessere Konzentrationsspanne, mehr Motivation Woche 3–4Effekt flacht ab → Pause einlegen
Humanstudie (RCT) 1 Humanstudie 12 Tierstudie 4 In-vitro 1

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Selank

5 mg

Anxiolytikum ohne Sedierung. Reduziert Angst und Stress, stabilisiert die Stimmung.

Dossier & Studien
BAC
2 ml → 2,5 mg/ml · 250 mcg = 10 IE
Dosis
250–750 mcg (10–30 IE)
Frequenz
1–2× täglich · intranasal · auch punktuell bei Bedarf
Zyklus
2–4 Wochen an, 2–4 Wochen Pause
Vial hält
7–20 Tage

Wirkeintritt

30–60 minakut ruhiger, ohne müde zu werden Woche 1–2Grundanspannung sinkt, Schlaf wird besser Woche 3–4stabilere Stimmung, hält nach Absetzen etwas an
Humanstudie (RCT) 2 Humanstudie 3 Review / Meta-Analyse 2 Tierstudie 5 In-vitro 6

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Glutathion

600 mg

Master-Antioxidans. Leberentgiftung, Immunsystem, Hautaufhellung und -ton.

Dossier & Studien
BAC
3 ml → 200 mg/ml · 200 mg = 100 IE
Dosis
200–600 mg (100–300 IE, ggf. auf 2–3 Spritzen aufteilen)
Frequenz
2–3× wöchentlich · Vitamin C verstärkt
Zyklus
8–12 Wochen an, 4 Wochen Pause
Vial hält
1–3 Anwendungen = ca. 1 Woche

Wirkeintritt

Woche 1–2mehr Energie, weniger Kater-/Trägheitsgefühl Woche 4Hautton gleichmäßiger, Teint heller Woche 8+kumulativer Effekt auf Haut und Regeneration
Humanstudie (RCT) 11 Humanstudie 3 Review / Meta-Analyse 3 Laufende Studie 1

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5-Amino-1MQ

50 mg Kapseln

Kleines Molekül, das die Nicotinamid-N-Methyltransferase (NNMT) im Fettgewebe hemmen und dadurch den NAD+-Spiegel sowie den Energieumsatz der Fettzellen erhöhen soll. Beworben wird es zur Reduktion von Körperfett bei erhaltener Muskelmasse.

Dossier & Studien
Form
50 mg Kapseln oral
Dosis
50-150 mg oral Keine belegte Humandosis; Tierstudien nutzten ca. 20 mg/kg/Tag intraperitoneal bei Mäusen
Frequenz
1x täglich meist morgens, nüchtern oder vor der ersten Mahlzeit; Einstieg üblicherweise mit 50 mg
Zyklus
8-12 Wochen an, 4-8 Wochen Pause Community-Praxis; für längere Daueranwendung existieren keinerlei Sicherheitsdaten
Reicht für
30 Kapseln à 50 mg ≈ 10-30 Tage abhängig davon, ob 1, 2 oder 3 Kapseln täglich genommen werden

Wirkeintritt

Woche 1-2Meist keine sichtbaren Veränderungen. Berichtet werden allenfalls unspezifische Effekte wie leicht reduzierter Appetit oder etwas mehr Energie; Placebo-Anteil hoch. Woche 3-6In Erfahrungsberichten häufigster Zeitraum für subjektive Veränderungen an Bauch- und Hüftumfang bei gleichbleibendem Gewicht. Objektive Belege dafür fehlen. Woche 8-12Ende des üblichen Zyklus. Weitere Effekte werden kaum berichtet; danach folgt in der Praxis eine Pause. Ob nach Absetzen ein Rebound auftritt, ist unbekannt.
Humanstudie 1 Review / Meta-Analyse 5 Tierstudie 10 In-vitro 2

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DSIP

5 mg (auch 2 mg und 10 mg im Handel)

DSIP ist ein 1977 aus Kaninchenhirn isoliertes Nonapeptid, dem eine schlafanstoßende und stressdämpfende Wirkung sowie eine Linderung von Entzugssymptomen und chronischem Schmerz zugeschrieben wird. Die schlaffördernde Wirkung ist in der Fachliteratur ausdrücklich umstritten: mehrere Humanstudien konnten sie nicht reproduzieren.

Dossier & Studien
BAC
2 ml → 2,5 mg/ml · 300 mcg = 12 IE
Dosis
100-300 mcg s.c. (4–12 IE)
Frequenz
1x täglich abends, ca. 30-60 min vor dem Zubettgehen; teils nur an 3-5 Tagen pro Woche
Zyklus
2-4 Wochen an, danach mehrwöchige Pause Community berichtet nachlassenden Effekt bei Daueranwendung; in Studien wurde meist nur wenige Nächte hintereinander dosiert
Vial hält
ca. 17-50 Tage 5-mg-Vial bei 300 mcg täglich ca. 17 Tage, bei 100 mcg täglich ca. 50 Tage; rekonstituiert gekühlt lagern, Haltbarkeit begrenzt (ca. 3-4 Wochen)

Wirkeintritt

30-120 minBerichtet werden Wärmegefühl, Müdigkeit und leichteres Einschlafen; ebenso häufig wird gar kein spürbarer Effekt beschrieben. Kontrollierte Studien fanden keine konsistente Verkürzung der Einschlaflatenz. Nacht 1-5Subjektiv ruhigerer, weniger fragmentierter Schlaf und in Studien teils verbesserte Schlafeffizienz bei chronischen Insomnikern; objektive Polysomnografie-Befunde blieben inkonsistent. Bei manchen Anwendern tritt stattdessen paradoxe Wachheit oder unruhiger Schlaf auf. Woche 2-4Community-Berichte beschreiben teils anhaltende Schlafverbesserung, teils deutlichen Wirkverlust. In den älteren Studien wurden Nachwirkungen über einige Tage nach Absetzen beschrieben; belastbare Langzeitdaten fehlen vollständig.
Humanstudie (RCT) 4 Humanstudie 9 Review / Meta-Analyse 4 Tierstudie 1

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Epithalon

10 mg (auch 50 mg und 100 mg im Handel)

Epithalon (AEDG, Ala-Glu-Asp-Gly) ist ein synthetisches Tetrapeptid aus der russischen Bioregulator-Forschung um Wladimir Chawinson, das als Kurzform des Zirbeldrüsen-Extrakts Epithalamin entwickelt wurde. Ihm werden Telomerase-Aktivierung, Normalisierung der Melatonin- und Cortisol-Rhythmik und eine Verlangsamung von Alterungsprozessen zugeschrieben - Effekte, die fast ausschließlich aus den Publikationen einer einzigen Arbeitsgruppe stammen.

Dossier & Studien
BAC
2 ml → 5 mg/ml · 10 mg = 200 IE
Dosis
5-10 mg s.c. pro Tag (100–200 IE)
Frequenz
1x täglich meist abends vor dem Schlafen, teils auf 2 Gaben (morgens/abends) aufgeteilt; nüchtern nicht erforderlich
Zyklus
10-20 Tage am Stück, danach mehrere Monate Pause Community-üblich sind 1-3 Kurse pro Jahr mit 4-6 Monaten Abstand; die Studien um Chawinson wiederholten die 10-Tage-Kurse halbjährlich oder jährlich. Eine Dauergabe ist unüblich.
Vial hält
1-2 Tage Bei 5-10 mg täglich reicht ein 10-mg-Vial nur 1-2 Tage; ein voller 10-20-Tage-Kurs erfordert daher 5-20 Vials, weshalb viele Anwender auf 50- oder 100-mg-Vials ausweichen. Rekonstituiert bei 2-8 °C lichtgeschützt lagern, Haltbarkeit ca. 3-4 Wochen.

Wirkeintritt

Tag 1-3Berichtet werden vor allem schnelleres Einschlafen und tieferer Schlaf, gelegentlich lebhaftere Träume - passend zur postulierten Melatonin-Wirkung. Ebenso häufig wird gar kein spürbarer Effekt beschrieben; ein objektiver Nachweis dieser Frühwirkung fehlt. Tag 4-10Anwender beschreiben subjektiv stabileren Schlaf-Wach-Rhythmus, mehr Tagesenergie und bessere Stimmung. Diese Angaben sind rein anekdotisch und in keiner verblindeten Studie überprüft; ein Placebo-Anteil ist bei derart weichen Endpunkten sehr wahrscheinlich. Nach dem Kurs / MonateDie beworbenen Kernwirkungen - längere Telomere, verzögerte Alterung, geringere Sterblichkeit - sind für den Anwender nicht wahrnehmbar und stützen sich auf Langzeitbeobachtungen der Chawinson-Gruppe (u. a. eine berichtete Mortalitätsreduktion über 6-15 Jahre) sowie auf Zellkulturdaten. Diese Ergebnisse wurden bis heute nicht unabhängig repliziert.
Humanstudie (RCT) 2 Humanstudie 6 Review / Meta-Analyse 3 Tierstudie 3 In-vitro 4

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Kisspeptin

10 mg (auch 5 mg erhältlich)

Kisspeptin wirkt am KISS1R-Rezeptor im Hypothalamus und stößt die pulsatile GnRH-Ausschüttung an, wodurch LH und FSH und in der Folge Testosteron bzw. Östradiol ansteigen. In kontrollierten Humanstudien modulierte es zusätzlich die Verarbeitung sexueller Reize im Gehirn und steigerte subjektive Erregung und Libido.

Dossier & Studien
BAC
3 ml → 3,33 mg/ml · 200 mcg = 6 IE
Dosis
100-200 mcg s.c. (3–6 IE)
Frequenz
1-2x pro Woche Wegen rascher Tachyphylaxie wird tägliche Gabe in der Community meist vermieden; bei anlassbezogener Nutzung 60-90 min vor dem gewünschten Zeitfenster.
Zyklus
3-4 Wochen an, 2-4 Wochen Pause Die Pause dient der Resensibilisierung des KISS1R-Rezeptors. Jayasena 2009 zeigte, dass der LH-Anstieg unter zweimal täglicher Gabe von 24,0 IU/l an Tag 1 auf 2,5 IU/l an Tag 14 abfiel - also nahezu vollständiger Wirkverlust binnen zwei Wochen.
Vial hält
ca. 8-16 Wochen Bei 150 mcg 2x pro Woche reicht ein 10-mg-Vial rechnerisch sehr lange; limitierend ist eher die Haltbarkeit der rekonstituierten Lösung im Kühlschrank (üblicherweise mit 3-4 Wochen angesetzt). Deshalb wird oft nur eine Teilmenge gelöst oder aliquotiert eingefroren.

Wirkeintritt

30-60 minAnstieg von LH und FSH; in Studien war der Gonadotropin-Peak nach s.c. Gabe innerhalb weniger Stunden maximal. Berichtet werden in dieser Phase Wärmegefühl, leichte Gesichtsrötung und beginnende Veränderung der subjektiven Erregbarkeit. 1-4 StundenFenster der stärksten Wirkung. In der HSDD-Studie (Mills 2023) zeigten sich unter Kisspeptin veränderte Aktivierungsmuster im sexuellen Verarbeitungsnetzwerk des Gehirns, bis zu 56 % mehr penile Tumeszenz als unter Placebo sowie höhere subjektive Erregung. Testosteron folgt dem LH-Anstieg zeitversetzt. Woche 2 und späterBei zu häufiger Gabe deutliche Abschwächung der Reaktion (Tachyphylaxie durch Rezeptor-Desensitisierung). Community-Berichte decken sich hier mit der Studienlage: bei täglicher Anwendung verliert sich der Effekt weitgehend, bei 1-2 Gaben pro Woche bleibt er länger erhalten.
Humanstudie (RCT) 10 Humanstudie 4 Review / Meta-Analyse 3 Laufende Studie 1

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MOTS-c

10 mg

Mitochondrial kodiertes 16-Aminosäuren-Peptid, das im Tiermodell den Energiesensor AMPK aktiviert und dadurch Glukoseverwertung, Insulinsensitivität und Ausdauerleistung verbessern soll. Beim Menschen ist bislang nur gezeigt, dass körpereigene MOTS-c-Spiegel mit Training steigen und mit Stoffwechselgesundheit korrelieren.

Dossier & Studien
BAC
2 ml → 5 mg/ml · 10 mg = 200 IE
Dosis
5-10 mg pro Gabe (100–200 IE)
Frequenz
2-3x pro Woche Community-üblich morgens, oft vor dem Training; alternative Schemata dosieren täglich niedriger oder 5 Tage an / 2 Tage Pause.
Zyklus
4-6 Wochen an, danach mindestens 4 Wochen Pause Manche Anwender berichten längere Blöcke von 8-10 Wochen mit reduzierter Erhaltungsfrequenz (z. B. 1x wöchentlich). Keine dieser Zykluslängen ist am Menschen untersucht.
Vial hält
ca. 4-7 Tage Bei 10 mg Vial in 2 ml bakteriostatischem Wasser (5 mg/ml) entsprechen 5 mg = 0,5 ml = 50 Einheiten auf einer U-100-Insulinspritze. Rekonstituiert im Kühlschrank lagern, lichtgeschützt.

Wirkeintritt

Tag 1-7Meist keine spürbare Veränderung. Vereinzelt werden Rötung oder leichtes Brennen an der Einstichstelle sowie Müdigkeit in den ersten Stunden nach der Gabe berichtet. Woche 2-3Community-Berichte nennen hier am häufigsten mehr Ausdauer im Training, kürzere Erholungszeiten und stabilere Energie über den Tag. Rein subjektiv, ohne kontrollierte Daten. Woche 4-6Berichtet werden bessere Belastungstoleranz und teils günstigere Nüchternglukose-/HbA1c-Werte. Ob das über Trainings- und Ernährungseffekte hinausgeht, ist unbelegt; danach wird meist pausiert.
Humanstudie (RCT) 4 Humanstudie 6 Review / Meta-Analyse 4 Tierstudie 2 In-vitro 1 Laufende Studie 1

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MT-1 (Melanotan I)

10 mg

Synthetisches alpha-MSH-Analogon ([Nle4-D-Phe7]-alpha-MSH), das über den Melanocortin-1-Rezeptor die Eumelanin-Produktion in der Haut steigert und dadurch Bräunung sowie erhöhte Lichttoleranz bewirken soll. Als Afamelanotid (Scenesse) ist dieselbe Sequenz zur Vorbeugung von Phototoxizität bei erythropoetischer Protoporphyrie zugelassen.

Dossier & Studien
BAC
2 ml → 5 mg/ml · 1 mg = 20 IE
Dosis
500-1000 mcg (0,5-1 mg) (10–20 IE)
Frequenz
1x täglich in der Ladephase, danach 1-2x pro Woche zur Erhaltung Community berichtet meist abendliche Gabe, da Übelkeit und Flush dann verschlafen werden
Zyklus
Ladephase 1-3 Wochen täglich, anschließend Erhaltung 1-2x pro Woche über die Sonnensaison Zulassungsschema ist kein Zyklus im Community-Sinn: 3 Implantate pro Jahr (max. 4) in den Monaten mit starker Sonnenexposition
Vial hält
10-20 Tage in der Ladephase, mehrere Wochen in der Erhaltung 10 mg auf 2 ml ergibt 5 mg/ml, also 50 mcg pro Insulineinheit; rekonstituiert gekühlt lagern

Wirkeintritt

30-120 MinutenBerichtet werden Übelkeit, Gesichts-Flush, Wärmegefühl, Appetitminderung und Müdigkeit; diese Effekte lassen bei den meisten nach den ersten Gaben nach. Übelkeit, Kopfschmerz und Reaktionen an der Einstichstelle sind auch in den Zulassungsstudien die häufigsten Nebenwirkungen. Tag 3-10Erste sichtbare Verdunklung von Sommersprossen, Muttermalen und Narben. Eine echte Bräunung entsteht nur zusammen mit UV-Exposition; ohne Sonne oder Solarium bleibt der Effekt gering. Woche 2-6Pigmentierung erreicht ein Plateau, danach halten Community-Anwender sie mit reduzierter Frequenz. In den Studien war die Eumelanin-Zunahme nach zwei Wochen Injektionen messbar (bis etwa +98 % am Unterarm), der Photoprotektions-Effekt der Implantate hielt rund 2 Monate.
Humanstudie (RCT) 3 Humanstudie 11 Review / Meta-Analyse 3 Laufende Studie 1

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MT-2 (Melanotan II)

10 mg (auch 5 mg im Handel)

MT-2 ist ein synthetisches, zyklisches Analogon des alpha-Melanozyten-stimulierenden Hormons (α-MSH), das unselektiv die Melanocortin-Rezeptoren MC1R bis MC5R aktiviert. Über MC1R soll es die Melaninbildung in der Haut anregen (Bräunung ohne bzw. mit weniger UV-Exposition), über MC3R/MC4R kommt es zusätzlich zu Appetitdämpfung, Übelkeit und ausgeprägten erektionsfördernden Effekten - das verwandte Derivat PT-141 (Bremelanotid) wurde genau auf diesen Effekt hin weiterentwickelt.

Dossier & Studien
BAC
2 ml → 5 mg/ml · 500 mcg = 10 IE
Dosis
250-500 mcg s.c. (5–10 IE)
Frequenz
1x täglich in der Ladephase, danach 1-2x pro Woche Meist abends bzw. vor dem Schlafen, weil Übelkeit und Flush dann verschlafen werden; oft zusammen mit einer Mahlzeit oder einem Antiemetikum
Zyklus
Ladephase ca. 2-4 Wochen täglich, danach Erhaltungsdosis 1-2x pro Woche; viele setzen nach 8-12 Wochen ganz ab Die Pigmentierung verblasst nach Absetzen über einige Wochen bis Monate. Ein festes Zyklusschema existiert nicht, es gibt keinerlei Studien zu wiederholten Zyklen oder Langzeitanwendung.
Vial hält
ca. 20-40 Tage 10-mg-Vial bei 500 mcg täglich ca. 20 Tage, bei 250 mcg täglich ca. 40 Tage; in der Erhaltungsphase entsprechend deutlich länger. Rekonstituiert gekühlt und lichtgeschützt lagern.

Wirkeintritt

30 min - 4 hHäufigste Akutwirkungen: Übelkeit (teils mit Erbrechen), Flush, Gesichtsrötung, Gähnen, Appetitverlust, Müdigkeit sowie spontane Erektionen bei Männern. Blutdruck- und Herzfrequenzanstieg sind beschrieben; die Übelkeit ist dosisabhängig und klingt bei vielen nach den ersten Anwendungen ab. Tag 3-14Erste sichtbare Verdunklung, meist zürst an Gesicht, Muttermalen, Sommersprossen, Achseln und Genitalbereich, da MT-2 vorhandene Pigmentzellen bevorzugt anspricht. Bestehende Nävi und Leberflecke werden typischerweise deutlich dunkler und größer - genau dieser Effekt ist der Kern des dermatologischen Sicherheitsproblems. Woche 3-8Community berichtet eine flächige Bräunung, die bei zusätzlicher UV-Exposition (Sonne oder Solarium) schneller und stärker ausfällt - viele Anwender kombinieren beides, was das Hautkrebsrisiko zusätzlich erhöht. Berichtet werden außerdem neue, teils eruptiv auftretende Nävi, dunkle Nagelstreifen (Melanonychie) und persistierende Hyperpigmentierung.
Humanstudie (RCT) 1 Humanstudie 11 Review / Meta-Analyse 4 In-vitro 1 Laufende Studie 1

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NAD+

500 mg Vial (Injektion) – oral meist 250-500 mg NMN/NR Kapseln

NAD+ ist ein zentrales Koenzym des Energiestoffwechsels und der DNA-Reparatur, dessen Spiegel mit dem Alter sinken; Ziel der Anwendung ist die Anhebung der zellulären NAD+-Verfügbarkeit. Berichtet werden vor allem mehr Energie, bessere Belastbarkeit und ein klarerer Kopf – objektiv belegt ist bislang fast nur der Anstieg des NAD+-Blutspiegels selbst.

Dossier & Studien
BAC
5 ml → 100 mg/ml · 100 mg = 100 IE
Dosis
s.c. 50-100 mg pro Gabe; oral NMN 250-900 mg/Tag oder NR 250-1000 mg/Tag; i.v.-Infusion in Kliniken meist 250-1000 mg über 2-8 h (50–100 IE)
Frequenz
1x täglich (s.c. und oral); i.v.-Infusion je nach Klinikprotokoll täglich bis 1-2x pro Woche Oral meist morgens zum oder nach dem Frühstück; abendliche Einnahme wird von manchen als schlafstörend berichtet. s.c. sehr langsam injizieren.
Zyklus
Oral (NMN/NR) meist als Dauergabe über 8-12 Wochen, teils durchgehend; injizierbares oder infundiertes NAD+ typischerweise als Kur von 5-10 Tagen, danach mehrwöchige Pause Die Suchtentzugs-Praxis arbeitet mit täglichen Hochdosis-Infusionen über 5-10 Tage – dieses Vorgehen ist praktisch nur durch Fallserien und Anbieterberichte gestützt, kontrollierte Studien fehlen vollständig.
Vial hält
5-10 Tage 500 mg Vial bei 50-100 mg pro Tag; nach Rekonstitution gekühlt lagern, üblich angesetzte Verwendbarkeit ca. 28 Tage. Bei oraler Anwendung (NMN/NR) entfällt die Vialrechnung.

Wirkeintritt

Minuten bis Stunden (i.v./s.c.)Während der Infusion oder unmittelbar nach der Injektion werden regelmäßig Druck im Brustkorb, Übelkeit, Bauchkrämpfe, Flush und Kopfdruck berichtet – stark tempoabhängig, weshalb Infusionen üblicherweise über mehrere Stunden gestreckt werden. Subkutan brennt es an der Einstichstelle deutlich. Ein danach berichteter klarerer Kopf ist nicht kontrolliert geprüft. Woche 1-4 (oral NMN/NR)Der NAD+-Blutspiegel steigt messbar und dosisabhängig an – das ist der am besten reproduzierte Effekt in den RCTs. Subjektiv berichten Anwender mehr Energie und Ausdauer; in Studien sind solche Endpunkte uneinheitlich und oft nicht besser als Placebo. Woche 8-12 und danachZeitraum der meisten RCT-Endpunkte: einzelne Studien zeigen kleine Effekte auf Muskel-Insulinsensitivität, Gehgeschwindigkeit, Schlafqualität oder Gefäßsteifigkeit, andere Studien finden nichts. Klinisch relevante Anti-Aging-Effekte sind bis heute nicht belegt; Langzeitdaten über 12 Monate hinaus fehlen weitgehend.
Humanstudie (RCT) 12 Humanstudie 2 Review / Meta-Analyse 3 Laufende Studie 1

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PT-141 (Bremelanotid)

10 mg (auch 5 mg im Handel)

PT-141 ist ein synthetisches Analogon des alpha-Melanozyten-stimulierenden Hormons (α-MSH) und aktiver Metabolit von Melanotan II. Es wirkt als Agonist an den Melanocortin-Rezeptoren, vor allem MC4R im Hypothalamus, und soll damit sexuelles Verlangen und Erregung zentralnervös steigern - im Unterschied zu PDE-5-Hemmern wie Sildenafil, die peripher über die Durchblutung wirken.

Dossier & Studien
BAC
2 ml → 5 mg/ml · 1,75 mg = 35 IE
Dosis
500-1750 mcg s.c. bei Bedarf (10–35 IE)
Frequenz
bei Bedarf, max. 1x in 24 h Laut Fachinformation nicht mehr als 8 Dosen pro Monat. Anwendung mindestens 45 min vor der geplanten Aktivität; viele nehmen ein Antiemetikum vorweg oder wählen die niedrigste wirksame Dosis, da Übelkeit die häufigste Abbruchursache ist.
Zyklus
kein Zyklus im klassischen Sinn - reine Bedarfsanwendung, max. 8x pro Monat Die Zulassung sieht vor, die Anwendung nach 8 Wochen ohne Wirkung zu beenden. Eine dauerhafte tägliche Anwendung ist nicht Teil der Studienlage; die häufigere Anwendung als 8x pro Monat ist ausdrücklich mit dem Risiko einer Hyperpigmentierung verknüpft.
Vial hält
ca. 6-20 Anwendungen 10-mg-Vial: bei 1750 mcg ca. 5-6 Gaben, bei 500 mcg ca. 20 Gaben. Praktisch begrenzt die Haltbarkeit nach Rekonstitution (gekühlt üblicherweise ca. 28 Tage) das Vial stärker als der Verbrauch - bei seltener Bedarfsanwendung wird oft Material verworfen.

Wirkeintritt

15-60 minAnflutungsphase: Übelkeit (in den Zulassungsstudien bei ca. 40 % der Anwenderinnen, meist innerhalb der ersten Stunde), Flush und Gesichtsrötung, Kopfschmerz, Gähnen, Reaktionen an der Einstichstelle. Parallel kommt es zu einem transienten Blutdruckanstieg (im Mittel ca. 6 mmHg systolisch, 3 mmHg diastolisch) mit leichtem Abfall der Herzfrequenz. Der Wirkeintritt wird ab ca. 45 min erwartet, daher der Zeitabstand in der Fachinformation. 1-6 hHauptwirkfenster: berichtet werden gesteigertes Verlangen, leichtere Erregbarkeit und - bei Männern in den früheren ED-Studien - erektionsfördernde Effekte, teils auch spontane Erektionen. Die Übelkeit klingt in diesem Zeitraum meist ab und wird bei wiederholter Anwendung von vielen als abnehmend beschrieben. Blutdruck und Herzfrequenz normalisieren sich typischerweise innerhalb von 12 Stunden. ab Tag 2 / bei wiederholter AnwendungNachwirkungen wie Müdigkeit und Appetitminderung werden vereinzelt berichtet. Bei häufiger Anwendung - insbesondere über 8 Dosen pro Monat hinaus - ist eine Hyperpigmentierung beschrieben, vor allem im Gesicht, am Zahnfleisch und an den Brüsten; sie ist nicht bei allen Betroffenen vollständig reversibel. In den Zulassungsstudien trat sie bei etwa 1 % (1,75 mg) auf, bei täglicher Anwendung in Vorstudien deutlich häufiger.
Humanstudie (RCT) 10 Humanstudie 5 Review / Meta-Analyse 2 Tierstudie 1

Anhang

Kombinationen

Verletzung / RehaBPC-157 + TB-500 — der bewährteste Stack, 4–6 Wochen parallel
Darm & EntzündungBPC-157 + KPV
KognitionSemax morgens + Selank abends
Haut / Anti-AgingGHK-Cu + Glutathion
KörperkompositionRetatrutid + CJC/Ipamorelin — Protein hochhalten
EnergieSS-31 + Glutathion

Nie mehr als 2–3 neue Peptide gleichzeitig starten — sonst lässt sich nicht zuordnen, was wirkt und was Nebenwirkungen macht. Eines nach dem anderen, mit ein paar Tagen Abstand.